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Ordnung beginnt im Kopf - dein Mindset für ein leichtes und aufgeräumtes Leben


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„Was du denkst, bist du. Was du bist, strahlst du aus. Was du ausstrahlst, ziehst du an.“

Buddha

70’000 Gedanken schwirren dir täglich durch den Kopf. Die meisten glücklicherweise unbewusst und sich wiederholend. Sonst wäre unser Geist absolut überfordert.

Gedanken lenken nicht nur deine Handlungen, sondern dein ganzes Sein. Sie bestimmen, wer du bist. Es gibt keine allgemein gültige Wahrheit, sondern nur deine Wahrnehmung über ein Ereignis. Deine Gedanken formen deine persönliche Realität.

Genau deswegen sind Gedanken dein mächtigstes Werkzeug, wenn du deine Ziele erreichen möchtest.

Was glaubst du, sind die Erfolgschancen von jemandem, der folgende Gedanken verinnerlicht hat?

  • ‚Ich bin ein chaotischer Mensch.‘

  • ‚Ich bin ungeschickt.‘

  • ‚Ich kann das nicht.‘

Der Mensch hat gerne recht, das ist natürlich und gut. Nur entsteht ein Problem, wenn du selbst an solchen negativen Gedanken festhältst. Unbewusst willst du recht haben und sabotierst deshalb all deine Versuche, etwas zu ändern.

Wenn du wirklich deine Ziele erreichen und mehr Ordnung in dein Leben bringen möchtest, beginnt der erste Schritt in deinem Kopf.

Miste negative Sätze aus und ersetze sie durch positive:

  • ‚Was ich noch nicht kann, lerne ich.’

  • ‚Fehler sind Erfahrungen und bringen mich weiter.‘

  • ‚Ordnung ist ein Teil von mir und geht mir leicht von der Hand.‘


Auch bei diesen Gedanken will dein Unterbewusstsein recht behalten und setzt deshalb alles daran, sie zu beweisen. Nur diesmal schubst es dich in Richtung deines Zieles, anstatt dich davon fernzuhalten.

Dieser Beitrag ist der Macht der Gedanken und des Mindset gewidmet. Du erfährst hier:

1) Was ist ein Mindset?


Mindset bedeutet deine Denkweise. Es spiegelt deine innere Haltung und Weltanschauung wider. Deine ganze Lebensphilosophie steckt in deinem Mindset. Es ist geprägt durch deine Erfahrungen aus der Vergangenheit.

Dein Mindset bestimmt, wie du die Welt siehst und in ihr agierst. Es beeinflusst all deine Handlungen und Emotionen.

Wo du deinen Fokus setzt, dorthin wandert deine Energie.

Bist du überzeugt, dass aufräumen unnütz und mühsam ist, dass du kein Talent zur Ordnung hast und alles vergebens ist, dann ist dein Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Weil du unbewusst durch dieses Mindset all deine Aufmerksamkeit auf deinen Misserfolg lenkst und deshalb dein Ziel - zu scheitern - auch erreichst.


Kennst du folgende Gedanken?

  • ‚Ich bin so unbedeutend in der Firma, ich kann sowieso nichts bewirken.‘

  • ‚Ich habe keinen tollen Partner verdient, weil ich ungeschickt und dumm bin.‘

  • ‚Ich kann das nicht. Ich bin halt unordentlich.’

Solche Sätze gelten als negatives Mindset und sind sehr verbreitet.

Wenn dir das nächste Mal ein solcher Satz durch den Kopf schiesst, dann stoppe ihn bewusst und formuliere ihn zu einem positiven Satz um:

  • ‚Ich mache meine Arbeit pflichtbewusst und genau. Ich leiste meinen Anteil und ohne diesen wird das Projekt nicht zustande kommen.‘

  • ‚Mein Wert als Mensch ist nicht von meiner Leistung abhängig. Ich verdiene es, geliebt zu werden.‘

  • ‚Ich kann alles lernen. Mit jedem Tag werde ich ordentlicher.‘


Dein Mindset ist der Antreiber deines Handelns, es setzt dir Grenzen oder eben nicht.

Du hast es in der Hand.


2) Was bedeutet ein growth und fixed Mindset für dich?

Dein Mindset entscheidet nicht nur darüber ob du deine Ziele erreichst, sondern auch wie stark du dich weiterentwickelst und entfaltest. Hier wird unterschieden zwischen einem fixed und einem growth Mindset.

Glaubst du, dass deine Stärken gegeben und Talente nur Zufallsprodukte sind? Denkst du, dass deine Fähigkeiten ausgeschöpft sind?

Dann besitzt du ein fixed Mindset. Dein Zustand ist wie deine Überzeugung statisch und festgefahren.

Folgende Gedanken sprechen für ein fixed Mindset:

  • ‚Ich bin gut darin oder eben nicht.‘

  • ‚Wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert, gebe ich sofort auf, weil es eben nicht sein soll.‘

Ein growth Mindset ist dynamisch. Du bist neugierig, kannst dich anpassen und bist flexibel. Du willst wachsen.

Typische Gedanken für ein growth Mindset sind:

  • ‚Ich kann alles lernen, was ich will.‘

  • ‚Für Erfolg strenge ich mich gerne an und liebe Herausforderungen.‘

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3) Wie kannst du dein Mindset verändern?


Für jegliche Veränderung ist der erste Schritt ein bewusst werden über das Problem. Beobachte deine Gedanken und finde heraus, in welchen Situationen du negativ mit dir selbst sprichst. Erfasse deinen Status quo am besten schriftlich. Führe eine Liste, wie oft du am Tag etwas Positives oder Negatives über dich denkst.

Übernimm die Verantwortung für deine Veränderung. Im bisherigen Text hast du erfahren wie gross die Macht des Mindset ist und dass du allein es ändern kannst.

Halte dir dein Warum immer klar vor Augen. Warum willst du dein Mindset ins Positive ausrichten?

Halte durch und bleibe dran. Ziel ist nicht, keine negativen Gedanken mehr zu haben. Ziel ist es, sie als das zu sehen, was sie sind: Gedanken, keine Wahrheiten. Lass sie weiterziehen und verbeisse dich nicht.

Mit der Zeit wirst du bemerken, wie sich dein Leben verändert. Es wird sich leichter, heller und schöner anfühlen, obwohl sich nichts Nennenswertes im Aussen geändert hat.



Wenn du durch den Prozess gehst, ein positives Mindset aufzubauen, erwartet dich:

  • Mehr Dankbarkeit.

  • Positive Gefühle, die der Treibstoff sind für alles, was du tust.

  • Der Glaube an dich selbst. Du erkennst, dass du immer zu 100% wertvoll bist.

  • Selbstverantwortung mit bewussten Entscheidungen. Du schwimmst im Urvertrauen.

  • Du wirst zu Menschen finden, die dich unterstützen und nicht kleinreden.


4) Wie hängen Ordnung und Mindset zusammen?


Ordnung und geistige Gesundheit sind miteinander verbunden.

Kennst du den Effekt nach dem Saubermachen, dass du dich erleichtert und frei fühlst? Dies ist eines der Anzeichen.

In Studien wurde festgestellt, dass Menschen, die in ständiger Unordnung leben, einen permanent erhöhten Cortisolspiegel haben. Sie stehen also unter Dauerstress. Unordnung ermüdet, kann Depressionen stärken, vermindert die Konzentration und schafft permanente Ablenkung.

In einem aufgeräumten und sauberen Zuhause zu leben hingegen, entspannt dich im Inneren.

Diese Wechselwirkung von äusserer Ordnung und innerer Klarheit kannst du bewusst für dich nutzen. Um dir dein positives Mindset zu schaffen, ist es sinnvoll, an beiden Fronten zu agieren. Achte dich bewusst auf deine Gedanken und räume im Äusseren kleine Dinge auf. Die Wechselwirkung wird sich zu einem mitreissenden Strom entwickeln.


5) Warum ist Lagom das wichtigste Mindset überhaupt?


Lagom kommt aus dem Schwedischen und bedeutet ‚nicht zu viel und nicht zu wenig, sondern genau richtig‘.

Lagom ist die Balance zwischen Arbeit und Freizeit, Abenteuer und Entspannung, Gesellschaft und Ruhe. Auch bei Dingen gibt es ein Lagom, das für jeden individuell ist.

Mit der Zeit kann sich Lagom auch wandeln und anpassen.

Lagom ist die Antwort auf die Frage: Was brauche ich wirklich?

Lebst du Lagom, hast du eine tiefe innere Zufriedenheit, eine Klarheit über deine Bedürfnisse und Ziele, sowie die Sicherheit am richtigen Ort zu sein, das Richtige zu tun und von den richtigen Menschen umgeben zu sein.

Lebe mehr Lagom

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